schema

mit freundlicher Genehmigung von www.wagner-solar.com

Solange man keine riesigen Ganzjahresspeicher vorsieht, reicht die eingestrahlte Sonnenenergie nicht durchs ganze Jahr. Als weitere Energiequelle wird hier ein Pelletsofen verwendet. Kernstück der ganzen Anlage ist ein 700-Liter-Speicher, der als hydraulische Weiche geschaltet ist. Das Heizungswasser des Speichers wird durch die untenliegende Heizwendel durch das heiße Kollektorwasser erwärmt. Sinkt die Speichertemperatur unter eine bestimmte Schwelle, so springt der Pelletsofen automatisch an und pumpt die in seinen Wassertaschen erzeugte Energie in den Speicher. Das Heizungswasser für die Fußbodenheizung wird direkt aus dem Speicher entnommen. In aller Regel reicht jedoch die in den Kollektoren erzeugte Energie von März bis Anfang Oktober aus.

dachoeffnung

Bereits beim Dacheindecken blieb der Bereich für die vier Kollektoren frei.

dacheinbau

Die vier Kollektoren im Dach montiert.

leitungen

Vor- und Rücklauf der Kollektoren wurden am Kamin entlang durch die Stockwerke bis in den Keller geführt.

solarstation

Hier enden beide Leitungen an der Solarstation. Die Pumpe der Solarstation wird durch die Regelung so gesteuert, dass sie immer dann anspringt, wenn das Wasser in den Kollektoren 10° Celsius über der Speichertemperatur liegt. Die Drehzahl der Pumpe wird dabei durch den Temperaturunterschied gesteuert. Wenn die Temperaturdifferenz auf 3° Celsius zurückgegangen ist, wird die Pumpe wieder ausgeschaltet. Die Regelung steuert auch die Maximalaufladung des Speichers, bei 90° Celsius ist Schluss. Danach werden nur noch intermittierend die Temperaturspitzen in den Kollektoren abgebaut, bis dann im Speicher knapp 100° erreicht werden. Dann geht die Anlage ganz in den "Stillstand", das Kollektorwasser verdampft, dieses Volumen muss durch die Ausdehnungsgefäße aufgenommen werden. Spitzentemperaturen von knapp 180° Celsius in den Kollektoren sind in heißen Sommern nichts Ungewöhnliches... In der kalten Jahreszeit sorgt die Solarstation auch dafür, dass bei zu wenig Sonnenenergie der Pelletsofen in die Bresche springt.

speicher

Hier sieht man neben der Solarstation das Herzstück der Anlage, den Kombispeicher, in dem nicht nur das Heizungswasser, sondern auch das Brauchwasser erwärmt wird.

Das Innenleben des Speichers wird aus der nebenstehenden Abbildung deutlich: Das von der Sonne erwärmte Wasser der Kollektoren durchströmt die Heizwendel im unteren Bereich des Speichers. Dort ist es durch die natürliche Schichtung immer am kältesten, so dass die Solaranlage auch schon bei relativ geringen Temperaturen im Kollektor "anspringt" und weitere Energie in die 500 Liter Heizungswasser des Speichers pumpt. Von diesem Heizungswasser umschlossen ist der Brauchwasserspeicher im Inneren, in dem etwa 200 Liter Brauchwasser erwärmt werden. Die gesamte Verschaltung des Speichers wird in der Skizze ganz oben auf dieser Seite deutlich.

termo kombi 
isoliert

Hier sind bereits alle Speicheranschlüsse hergestellt und - was ganz wichtig ist - auch schon isoliert und verkleidet. In der Bildmitte im Vordergrund befinden sich Heizungspumpe und Mischer im isolierenden schwarzen Styroporgehäuse, direkt links davon im Hintergrund die ebenfalls verkleidete Solarstation.

 

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