Nachdem AIR-Avionics den Vertrieb der AIR-Glide-Displays eingestellt hat, gibt es leider auch keinen Update-Service mehr im Hinblick auf Flugplatz- und Luftraum-Daten. Wer mit aktuellen Daten fliegen will, ist somit leider auf Eigeninitiative angewisesen.

Die Daten selbst liegen in der

www.openaip.net

vor, dort müssen sie jedoch zuerst passend zu den eigenen Bedürfnissen zusammengestellt werden. Wie dies funktioniert, ist nachfolgend dargestellt und zwar zunächst am Beispiel der Flugplatzdateien. Dazu öffnet man die OpenAIP über die genannte URL und wählt im Menü links unter Aeronautical Data den Eintrag Airports. Im Fenster rechts daneben wählt man das Filter-Symbol:

airports 01
Auf der erscheinenden Filter-Seite muss mindestens ein Land ausgewählt werden, dessen Flugplätze heruntergeladen werden sollen. Man kann die Flugplätze für jedes benötigte Land einzeln wählen oder aber gleich alle benötigten Länder. In der Abbildung unten sind Österreich und Deutschland gewählt.
airports 02

Den Länder-Auswahlfilter schließt man mit dem kleinen, nach oben weisenden Dreieck wieder.

Weiter kann man nach den Flugplatz-Typen filtern. Für meine Zwecke habe ich Wasserflugplätze und Heliports ausgeschlossen, da ich dort mit meiner LS4 nicht landen kann ;-)

airports 03

Man schließt auch diesen Filter wieder, scrollt auf der Filter-Seite ganz nach unten und klickt auf CLOSE. Im Fenster werden jetzt die gefilterten Plätze aufgeführt.

airports 04
Zum Erzeugen der Datei klickt man auf EXPORT DATA und wählt den zu exportierenden Dateityp aus. Flugplätze sind Wegpunkte, diese müssen dem AIR-Glide-Display als .xml-Datei präsentiert werden. Dazu wählt man den Eintrag Openaip v1 AIP (XML), schließt die Auswahlliste und startet den Export.
airports 05

Wer nun glaubt, dass damit der Download der Flugplatzdatei auf seinen Rechner beginnt, wartet umsonst: Die Datei wird zunächst erstellt – was je nach Größe einige Zeit in Anspruch nehmen kann – und dann im eigenen OpenAIP-Profil unter DOWNLOADS abgelegt.

Daher kann man gleich nach demselbe Schema eine neue Luftraumdatei erstellen, indem man im linksseitigen Menü den Eintrag AIRSPACES auswählt.

airspaces 1
Der Vorgang hier ist wie gehabt: Man wählt im Filter entweder die Länder einzeln oder gesammelt. Dies ist eigentlich die einzige Filteraktion - außer, man möchte bestimmte Lufträume von der Darstellung ausblenden, was sich jedoch nicht empfiehlt.
airspaces 2
Die gewählten Lufträume werden im Fenster angezeigt und man kann diese nun exportieren. Das hierfür zu wählende Format hat die Bezeichnung OpenAIR und erzeugt eine .txt-Datei.
airspaces 3
Hat man die gewünschten Daten exportiert, können die erzeugten Dateien heruntergeladen werden. Dazu klickt man im rechten oberen Fenstereck auf das (jedesmal anders aussehende) Symbol und wählt in seinem Profilmenü den Eintrag DOWNLOADS.
download 1
Damit gelangt man auf eine Seite, auf welcher alle bisher exportierten Dateien aufgelistet sind. Diese können durch das jeweils  zugeordnete Symbol ins Downloadverzeichnis des Computers heruntergeladen werden.
download 2

Schließlich müssen die heruntergeladenen Dateien in ein auf einem USB-Stick befindliches Verzeichnis IMPORT übertragen werden. Von dort können sie endlich in das AIR-Glide-Display importiert werden.

Im Instument wählt man im Menü Settings ... DATA /User Files:

user airspace 1
Dort wird die auf dem Stick enthaltene Datei mit dem Namen "openaip-airspaces.txt" als remote, d.h. auf dem Stick befindlich angezeigt.
user airspace 2
Klickt oder wählt man den Dateinahmen an, wird man gefragt, ob die Datei installiert werden soll.
user airspace 3
Nach einer positiven Bestätigung wird die Datei importiert und hernach als "installiert" angezeigt.
user airspace 4
Bei einer erneuten AUswahl der Datei kann diese auch wieder vom Gerät gelöscht werden.

Zur Erleichterung sind hier einige Maxima-Funktionen zur Lösung spezieller Probleme verfügbar.

Dateiname  Inhalt
aufg_gps_08_showeph.wxm Maxima-Datei zur Darstellung der Ephemeriden-Einträge
aufg_gps_10_almanach.mac Makro-Datei mit Funktionen zur Auswertung des Almanachs
aufg_gps_17_skyplot.wxm Maxima-Datei zur Erstellung von Skyplots
Alle Maximadateien sind grundsätzlich einfache Textdateien (.txt). Ein Klick auf die Dateinamen öffnet lediglich ein neues Browserfenster, in welchem die jeweilige Textdatei dargestellt wird. Um die Dateien herunterzuladen und in Maxima öffnen zu können, sind je nach verwendetem Browser die nachfolgend beschriebenen Verfahrensweisen hilfreich:

Windows (Edge, Google Chrome):

  1. Rechte Maustaste: "Link speichern unter ..."
  2. Speicherort angeben
  3. Datei in Maxima laden

 MAC (Safari):

  1. Rechte Maustaste: "Verknüpfte Datei laden unter ..."
  2. Speicherort angeben
  3. Angehängtes Suffix ".txt" im Finder entfernen
  4. Datei in Maxima laden

Zu jedem Kapitel des Buchs gibt es ein Übungsblatt mit vorbereitenden Aufgaben zur jeweiligen Thematik.

 Kapitel   Übung
1 Einleitung
2 Verwendung von Maxima
3 NAVSTAR GPS
4 Zeitangaben im GPS
5 Datenübertragung und Entfernungsbestimmung
6 GPS-Empfänger und Rohdaten
7 RINEX-Daten in Maxima einbinden
8 Beschreibung von Satellitenbahnen
9 Bestimmung der Satellitenposition
10 Der Almanach
11 Positionsbestimmung mit vier Satelliten
12 Verbesserte Zeitbestimmung
13 Die Methode der kleinsten Quadrate
14 Verbesserung des verwendeten Erdmodells
15 Berücksichtigung der Erddrehung
16 Relativistische Korrektur
17 Skyplot
Ein Klick mit der linken Maustaste öffnet die jeweilige Datei in einem neuen Browserfenster. Um eine Datei herunterzuladen, klicke man mit der rechten Maustaste und wähle – je nach Browser – die Option "Link speichern unter ..." oder "Verknüpfte Datei laden unter ..."

Kapitel Seite Fehler
 13.1.4 255 Die Summe der Quadrate befindet sich in Zelle E12 und nicht in Zelle E9.
 16.1 301 In der Formel zur Berechnung der Zeitdauern müssen die eingesetzten Werte
für v (3,8735424*10^3) und c (2,99792458*10^8) noch quadriert werden!
     
maxima install folder
 

Während die Installation von Maxima unter Windows problemlos funktioniert, lässt sich dies leider seit einigen Jahren für eine Installation unter macOS nicht mehr sagen.

Seit der am 10.06.2020 erschienenen Version 5.44.0 ist nur noch eine relativ aufwändige Installation über MacPorts möglich. MacPorts ist eine Software, welche die Installation von Open-Source-Programmen auf dem Mac ermöglicht. Dies bedeutet, dass für die Installation von Maxima das Programm MacPorts auf dem Mac installiert sein muss. Dies könnte man vielleicht noch verschmerzen, aber um MacPorts installieren zu können, muss man das Programm XCode und die XCode Comman Line Tools installiert haben. Dies ist ein Tool für Programmierer und die Installation dieses über 12 GB(!) großen Tools alleine um Maxima installieren zu können, ist schon sehr grenzwertig! Der gesamte Installationsprozess ist trotzdem im Untermenüpunkt Installation über MacPorts beschrieben.

Wer diesen aufwändigen Weg nicht gehen will, ist mit der Version 5.43.0 vom 08.06.2019 besser bedient. Diese Version ist zwar mit dem Quarantäne-Flag behaftet, aber dieses lässt mit ein paar Kommandos im Terminal entfernen. Für unsere Zwecke ist diese ältere Version völlig ausreichend, daher dürfte der im Untermenü Installation eines .dmg-Files beschriebene Weg der bessere sein – zumindest bis es vielleicht irgendwann doch wieder eine komfortablere Installationsmethode von Maxima auf dem Mac geben wird.

Alle Installationsdateien von Maxima findet man über die Seite:

https://maxima.sourceforge.io/download.html

Egal welche Installationsmethode Sie verwenden: Wenn Sie Maxima erstmals installieren, dann müssen Sie nach erfolgter Maxima-Installation noch spezielle Schriftarten (Fonts) – und zwar die jsMath TeX fonts (TeX-fonts-10.zip) installieren. Diese erhalten Sie über den folgenden Link:

http://www.math.union.edu/~dpvc/jsMath/download/jsMath-fonts.html

Schließlich gibt es noch eine weitere Möglichkeit, mit Maxima auf einem Mac zu arbeiten: Die Installation von "Parallels Desktop for Mac" macht aus dem Mac einen Windows-Rechner, auf welchem dann Maxima in der Version für Windows problemlos installiert werden kann und – nach Auskunft meiner Studierenden – auch problemlos funktioniert.

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